Lesen in und über Mecklenburg-Vorpommern: Wer darauf Lust hat, ist in den Bibliotheken unseres Landes richtig. Büchereien gibt es in kleinen und großen Städten, in Forschungseinrichtungen und Schulen, in Museen und Krankenhäusern.
In Schwerin hat die Landesbibliothek ihren Sitz. Zu ihren Aufgaben gehört das Sammeln, Erschließen und Ausleihen von Druckwerken, die in Mecklenburg-Vorpommern publiziert wurden und von Literatur, die über das Land informiert. Insgesamt beherbergt das Bibliotheksgebäude in der Stellingstraße rund 640.000 Bände und über 3.000 laufende Periodika, die Sammlung von mehr als 70.000 Noten wird als international bedeutsam eingestuft. Hervorgegangen ist die Landesbibliothek aus der Großherzoglichen Regierungsbibliothek.
Mit den beiden Universitätsbibliotheken in Rostock und Greifswald gibt es in unserem Land zwei weitere Einrichtungen mit langer Geschichte. Die 1569 gegründete Universitätsbibliothek Rostock hat einen Bestand von rund 2 Millionen Bänden. Die Universitätsbibliothek Greifswald wurde 1604 gegründet und verfügt über einen besonders reichen Bestand alter Bücher.
Kleiner sind die Stadt- und Gemeindebibliotheken, die trotzdem Regale voller Lesestoff vorhalten. Insgesamt zählt unser Land 110 öffentliche Bibliotheken. Und wenn der Leser nicht in die Bibliothek kommen kann, kommt manchmal auch die Bibliothek zum Leser: In den ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns sind fünf Fahrbüchereien unterwegs.