
Ein Schüleraustausch ist für Schulklassen eine gute Gelegenheit, das Leben und Lernen in einem fremden Land kennen zu lernen. Die Jugendlichen erleben unvoreingenommen eine andere Kultur – ein Pluspunkt auch für späteres tolerantes Miteinander. Zum Programm eines Schüleraustauschs gehören in den meisten Fällen der Besuch des Unterrichts in einer Partnerschule, Besichtigungstouren und die Unterbringung in Gastfamilien. Der Gegenbesuch der ausländischen Schüler in Deutschland ist ebenfalls Teil des Konzepts.
Ein Schüleraustausch darf ab der 8. Klasse unternommen werden und sollte sich auf europäische Länder beschränken. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Förderung. So können Austauschfahrten unter anderem aus Landes- und Bundesmitteln bzw. mit finanzieller Hilfe von Stiftungen unterstützt werden. Zwei spezielle Programme fördern den Schüleraustausch mit Polen und Frankreich. Über das deutsch-französische Schüleraustauschprogramm "Voltaire" können zum Beispiel Fahrtkosten bezuschusst werden. Die Kommunalgemeinschaft Pomerania e.V. verwaltet die Landesmittel zur Förderung von Projekten des deutsch-polnischen Schüleraustauschs.
Nähere Informationen dazu gibt es beim Bildungsministerium unter www.bm.regierung-mv.de.