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Schulentwicklungsplanung

Schulentwicklungsplanung
Foto: zb-regio

Ziel der Schulentwicklungsplanung in Mecklenburg-Vorpommern ist es, leistungsfähige Bildungsstandorte zu etablieren. Zwei- bis dreizügige Schulen sollen statt kleiner einzügiger Schulen mit eingeschränktem Fächerkanon die Bildungslandschaft prägen. So reagiert die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern auf die Anforderungen, die sich aus deutlich gesunkenen Schülerzahlen ergeben. Zum Vergleich: Im Schuljahr 1996/97 wechselten 26.536 Kinder aus der Grundschule in die Sekundarstufe I, 2009/2010 waren es rund 11.900 Schülerinnen und Schüler. Langfristig rechnet das Bildungsministerium mit rund 11.000 Mädchen und Jungen in einem Jahrgang.

Die Konzentration der Schullandschaft soll jedem Schüler den Besuch einer Schule mit breitem Kursangebot ermöglichen – in zumutbarer Nähe zum Wohnort. Gleichzeitig soll der Einsatz der Lehrer, aber auch von Schulsozialarbeitern und Schulpsychologen so besser koordiniert und Unterrichtsausfall vorgebeugt werden.

Die Schulentwicklung wird im Wesentlichen von den Landkreisen und kreisfreien Städten geplant. Über grundlegende Parameter wie die Anzahl der Schüler in einer Klasse oder die zulässige Dauer des Schulwegs entscheidet das Bildungsministerium von Mecklenburg-Vorpommern.

Ausführliche Informationen zur Schulentwicklungsplanung finden Sie unter www.bm.regierung-mv.de.

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