
Die Universität Greifswald feierte unter dem Motto "Wissen lockt" 2006 ein besonderes Jubiläum: Vor 550 Jahren – im Jahr 1456 – wurde sie auf Initiative des Greifswalder Bürgermeisters Heinrich Rubenow gegründet. Den Namen Ernst Moritz Arndt (1769-1860) erhielt die traditionsreiche Einrichtung 1933. Arndt, der in Greifswald Theologie studiert hatte, lehrte hier zwischen 1801 und 1806 Geschichte.
Über 50 Studienfächer bietet die Greifswalder Universität in den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften an. Die Zahl der Immatrikulationen wächst beständig und hat sich seit 1990 fast vervierfacht. Im Wintersemester 2011/2012 sind 12.452 Studierende in Greifswald eingeschrieben. Die Universität punktet bei Studienbewerbern mit guter Betreuung, moderner Infrastruktur und nicht zuletzt mit einem landschaftlich und kulturhistorisch reizvollen Umfeld. Zur Internationalität tragen Austauschprogramme mit Universitäten in 26 europäischen Ländern sowie 12 Hochschulen in Amerika, Asien und Australien bei. Als erste deutsche Universität betreibt die Greifswalder seit 2002 eine Außenstelle in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi.
Die universitäre Forschung und Lehre konzentrieren sich auf die Lebens- und Gesundheitswissenschaften mit Schwerpunkt in der Mikrobiologie, Biotechnologie, Community Medicine und Landschaftsökologie, auf die Plasmaphysik, die Geowissenschaften, die Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Nord- und Osteuropa sowie auf die Rechts-, Wirtschafts- und Politikwissenschaften. Die Forschungsarbeit erfolgt häufig interdisziplinär und in enger Zusammenarbeit mit ortsansässigen Instituten und Unternehmen.
Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
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