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Gewalt gegen Frauen


Gewalt gegen Frauen
Foto: Staatskanzlei

Übergriffe gegen Frauen gehören in Deutschland zu den häufigsten Gewalttaten überhaupt. Sie passieren in über 90 Prozent aller Fälle in der eigenen Familie oder im engeren sozialen Umfeld der Opfer. Die Täter sind zumeist Ehemänner oder Lebensgefährten.

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter: Die Opfer sind körperlicher und sozialer Gewalt, aber auch ökonomischem, sozialem oder psychischem Druck ausgesetzt. Laut einer ersten bundesweiten Studie des Familienministeriums aus dem Jahr 2004 haben 25 Prozent aller Frauen schon einmal körperliche oder sexuelle Gewalt erlebt.

Doch es gibt Hilfe. Die Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern hat 2001 und 2005 Aktionspläne zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder verabschiedet. Außerdem wurde das Sicherheits- und Ordnungsgesetz so geändert, dass es der Polizei möglich ist, einen Täter häuslicher Gewalt für bis zu 14 Tage aus der Wohnung zu verweisen.

Rat und sofortige Unterstützung in Krisensituationen finden Opfer außerdem bei Notrufen und in Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren über die rechtliche Situation, helfen bei Gericht oder vermitteln zu weiteren Beratungsstellen. Rettungsinseln für Opfer sind Frauenhäuser, in denen bedrohte Frauen mit ihren Kindern Schutz finden.

Gewaltprävention spielt eine wichtige Rolle, damit Frauen in unserer Gesellschaft angstfrei leben können. Sie richtet sich auch an Täter – tatsächliche und potenzielle. Sie müssen erkennen, dass Gewalt Konflikte nicht löst. Beim Erlernen neuer, gewaltfreier Verhaltensweisen helfen ihnen die vier Männerberatungsstellen in unserem Land.

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