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Förderschulen, Ausbildung und Werkstätten

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es gut ausgebautes Netz an Einrichtungen, die behinderte Menschen in Ausbildung und Berufsleben begleiten und unterstützen. Förderschulen zählen zu den allgemein bildenden Schulen in Mecklenburg-Vorpommern. Sie sind auf bestimmte Behinderungen spezialisiert. Es gibt Schulen für Körperbehinderte, Gehörlose, Blinde und Sehbehinderte sowie Schulen zur individuellen Lebensbewältigung. In ihnen werden geistig behinderte Kinder und Jugendliche gefördert. In integrativen Schulen lernen behinderte gemeinsam mit nicht behinderten Kindern.

Eine Berufsausbildung können behinderte Jugendliche zum Beispiel in Behindertenwerkstätten absolvieren. Ein breites Bildungsangebot hält auch das Berufsbildungswerk Greifswald bereit, das jungen Menschen mit Handicap eine Ausbildung in mehr als 40 Berufen ermöglicht.

Im Bereich der Werkstätten für behinderte Menschen verfügt Mecklenburg-Vorpommern über ein gut ausgebautes Netz. In 24 Werkstättenverbünden mit rund 70 Standorten gibt es insgesamt 7.200 Plätze im Arbeits- oder Berufsbildungsbereich. Damit haben sich die Arbeitsbedingungen für behinderte Menschen in den vergangenen Jahren deutlich verbessert: Seit 1991 sind in unserem Land rund 4.800 Plätze in Werkstätten mit einem Investitionsvolumen von rund 44,4 Millionen Euro neu geschaffen oder modernisiert worden.

 

 

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