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Senioren- und Pflegeheime

Mecklenburg-Vorpommern verfügt über eine gute Infrastruktur in der Pflege. Dazu gehören rund 400 ambulante Pflegedienste, etwa 50 teilstationäre Einrichtungen mit 600 Plätzen und rund 300 stationäre Einrichtungen mit insgesamt circa 19.000 Plätzen. Der überwiegende Teil der Plätze in stationären Einrichtungen wurde nach 1990 saniert, rekonstruiert oder neu gebaut. Durch die eingesetzten Fördermittel des Bundes, des Landes und der Kommunen können die seit dem Jahr 2004 auf die Heimbewohner umzulegenden Investitionskosten relativ gering gehalten werden.

Um für alle Pflegebedürftigen die Finanzbelastung wegen Investivkosten sozial verträglich zu gestalten, wurde ab dem 1. Januar 2004 in Mecklenburg-Vorpommern die Zahlung eines einkommensabhängigen, aber vermögensunabhängigen Pflegewohngeldes eingeführt. Hierbei hat der Pflegebedürftige bis zu einem Beitrag von 100 Euro diese Kosten auf jeden Fall selbst zu tragen. Von dem verbleibenden Rest können 50 Prozent, maximal jedoch 200 Euro, als Pflegewohngeld ausgereicht werden.

Neben der stationären Pflege haben sich in den vergangenen Jahren im Land vielfältige Wohnformen für ältere und pflegebedürftige Menschen entwickelt, um dem vermehrten Wunsch nach mehr Selbstbestimmtheit Rechnung zu tragen. So sind zahlreiche Angebote für betreute Wohngemeinschaften, Mehrgenerationswohnungen, Hausgemeinschaften für Demenzkranke und Pflegewohnungen im Wohnquartier entstanden.

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Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut