
Intakte Küsten und saubere Luft. Wälder, Moore und Flusstäler mit artenreicher Pflanzen- und Tierwelt. Seen mit klarem Wasser – Mecklenburg-Vorpommern verfügt über große Naturreichtümer, die es zu bewahren gilt. Deshalb hat unser Land zahlreiche Schutzgebiete ausgewiesen: In Mecklenburg-Vorpommern befinden sich beispielsweise allein drei der 14 deutschen Nationalparke und die Naturschutzgebiete sind im bundesdeutschen Vergleich besonders großflächig.
Neben seiner Bedeutung für Natur und Landschaft spielt der Umweltschutz auch für den Tourismus eine nicht zu unterschätzende Rolle. Die intakte Natur und die saubere Luft locken viele Urlauber und sind besonders im Gesundheitstourismus von Bedeutung. Die Stärken des Landes in der Ökologie eröffnen bestimmten Wirtschaftsbranchen besondere Entwicklungschancen: Hierzu gehören zum Beispiel die maritime Verbundwirtschaft, die Biotechnologie, die Kunststoffindustrie und die Holzwirtschaft. Ebenso profitieren davon unter anderem die regenerativen Energien, die Ernährungswirtschaft und die Umwelttechnologie. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund gilt in unserem Land auch dem Klimaschutz besonderes Augenmerk. "CO2-freie Ferien im Tourismusland Nr. 1" ist bundesweit das erste Projekt, das jedermann die Möglichkeit eröffnet, sich für die Umwelt zu engagieren.
Neben Maßnahmen zum Klimaschutz, Projekten der Umweltbildung und der Lokalen Agenda 21, unterstützt Mecklenburg-Vorpommern den Landesumweltwettbewerb und die Stiftung für Umwelt- und Naturschutz.
Umweltschutz ist längst nicht mehr nur auf der zentralen Landesveranstaltung oder den vielen dezentralen Veranstaltungen, die jährlich anlässlich des Welt-Umwelttages in MV stattfinden, ein Thema. Er ist inzwischen auch regelmäßiges Thema auf Landwirtschaftsmessen, Fachtagungen u.ä.