

Mecklenburg-Vorpommern ist ein familienfreundliches Land: Dafür spricht schon allein das dichte Netz an Betreuungsangeboten für die Kleinsten unter uns: Rund 95 Prozent aller Drei- bis Sechsjährigen besuchen einen Kindergarten und erhalten hier eine gesetzlich verankerte vorschulische Bildung. Beispielhaft ist das Kindertagesförderungsgesetz (KiföG M-V): Das 2010 erneuerte Regelwerk stellt die Qualität der Betreuung in den Mittelpunkt: Erzieher erhalten mehr Zeit für die Förderung von Kindern und die Elternarbeit. Gleichzeitig behandelt das Gesetz die Kindertagespflege als eine gleichberechtigte Alternative zur herkömmlichen Kindertagesstätte. Damit setzt Mecklenburg-Vorpommern Signale vor allem für berufstätige Eltern.
Das motiviert: Familie ist heute in unserem Land eine Sache vieler Partner. 2004 gründete sich auf der Insel Rügen ein erstes lokales Bündnis für Familien. Aktuell gibt es im Land 19 aktive lokale Bündnisse, die sich verstärkt für Kinder- und Familienfreundlichkeit einsetzen, Angebote koordinieren, Initiativen entwickeln und auf Probleme aufmerksam machen. Ideen, praktische Vorschläge und Lösungen für mehr Kinder- und Familienfreundlichkeit in Mecklenburg-Vorpommern sucht auch der Familienkonvent, den Landesregierung und Landtag eingerichtet haben.
Mit seiner familienfreundlichen Politik reagiert Mecklenburg-Vorpommern auf den tiefgreifenden demografischen Wandel in Deutschland: Wurden 1990 in Mecklenburg-Vorpommern noch 23.500 Kinder geboren, fiel diese Zahl bis 1994 auf einen Tiefstand von nur 8.900 Geburten. Gegenwärtig erblicken hierzulande pro Jahr rund 12.500 neue Erdenbürger das Licht der Welt. Deutlich erhöht hat sich dagegen die Zahl der Älteren: Waren 1991 gut elf Prozent der Einwohner unseres Landes älter als 65, so waren es 2011 bereits 21,9 Prozent. Nachhaltig gute Rahmenbedingungen für junge Familien, aber auch für ein selbstbestimmtes und sorgenfreies Leben im Alter zu schaffen, ist eine aktuelle Herausforderung für die Sozialpolitik in Mecklenburg-Vorpommern.
Mecklenburg-Vorpommern ist ein liebens- und lebenswerter Ort für Menschen jeden Alters. Dass es sich im Nordosten Deutschlands nicht nur gut, sondern auch gesund lebt, kommt Einwohnern und Gästen gleichermaßen zugute. In den kommenden Jahren will sich Mecklenburg-Vorpommern bundesweit als Gesundheitsland Nr. 1 etablieren. Angesichts der modernisierten Infrastruktur im Gesundheits- und Wellnessbereich ist dieses Ziel überaus realistisch: In knapp 40 Krankenhäusern und rund 60 Reha-Kliniken dreht sich bereits heute alles um das Wohl von Patienten und Gesundheitstouristen.