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Katholische Kirche

In der Struktur der katholischen Kirche Mecklenburg-Vorpommerns spiegelt sich die Geschichte unseres Landes wider: Die mecklenburgischen Katholiken gehören zum Erzbistum Hamburg, die Katholiken in Vorpommern hingegen zum Erzbistum Berlin.

Die ersten christlichen Missionare kamen schon im 10. Jahrhundert nach Mecklenburg und Vorpommern. Durchsetzen konnte sich das Christentum aber erst im 12. Jahrhundert. Im Mittelalter entstanden zahlreiche Klöster und Kirchen, deren eindrucksvolle Türme noch heute das Bild vieler Orte prägen. Nach der Reformation im 16. Jahrhundert verlor der Katholizismus auf dem Gebiet des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns rasch an Bedeutung, Klöster und Stifte wurden säkularisiert. 1686 gab es in Mecklenburg gerade noch 20 Katholiken. Die in den 1790er Jahren errichtete, turmlose Kirche St. Anna in Schwerin war der erste katholische Kirchenneubau nach der Reformation.

Zu einem Aufleben des Katholizismus in Mecklenburg-Vorpommern kam es in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Lebten 1930 in Mecklenburg schon rund 40.000 Katholiken, so stieg die Zahl nach dem Zweiten Weltkrieg durch zahlreiche Flüchtlinge kurzzeitig auf 200.000 an.

Der mecklenburgische Bereich des Erzbistums Hamburg entspricht in seiner Ausdehnung etwa den Landesgrenzen von 1945. Er gliedert sich in die fünf Dekanate Güstrow, Ludwigslust, Neubrandenburg, Rostock und Schwerin mit rund 40.200 Kirchenangehörigen. Das Dekanat Vorpommern des Erzbistums Berlin entstand 2004 aus den vorherigen Dekanaten Stralsund und Greifswald. Hier leben rund 13.500 Katholiken (Stand: 2011).

Kontakt

Kommissariat der Erzbischöfe, Katholisches Büro Mecklenburg-Vorpommern
Lankower Str. 14-16
19057 Schwerin

Tel: 0385-489 7034
Fax: 0385-489 7040
E-Mail: gauger@egv-erzbistum-hh.de
Internet: www.erzbistum-hamburg.de

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