
Die Geschichte des 20. Jahrhunderts hat an vielen Orten in Mecklenburg-Vorpommern Spuren hinterlassen. Manche zeugen von Diktatur und Widerstand, Rassenhass, Krieg und Leid. Hier erinnern häufig Gedenkstätten an die Vergangenheit. Sie erzählen von der Geschichte des Nationalsozialismus, der sowjetischen Besatzungszone oder der DDR. Einige von ihnen sind Orte mit mehrfacher Geschichte, die im Lauf der Zeit von verschiedenen politischen Systemen benutzt oder missbraucht wurden.
Viele Gedenkstätten sind gleichzeitig eine Mahnung: 20.000 Gräber auf dem Usedomer Golm verdeutlichen den Wahnsinn des Zweiten Weltkrieges. So wie dieser Ort erinnern die meisten Gedenkstätten in unserem Land an die dunkelsten Jahre der deutschen Geschichte.
Andere Orte erzählen vom Leben in der DDR - das "sozialistische Dorf" Mestlin zum Beispiel, das noch heute von seinem monumentalen Kulturhaus dominiert wird. Das Grenzhus in Schlagsdorf berichtet vom Alltag an der innerdeutschen Grenze.
Eines haben alle Gedenkstätte gemeinsam: Sie machen Geschichte lebendig, bewahren vor dem Vergessen und helfen, Zusammenhänge besser zu verstehen.