| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Von: | Nienhagen |
| Nach: | Barth oder Prerow |
| Station(en): | |
| Länge: | 27 Kilometer |
| Dauer: | 1 Tag |
Es wird empfohlen, die Boote an der Straßenbrücke zwischen Obermützkow und Jakobsdorf (Nienhagen) einzusetzen. Der oberhalb liegende Borgwallsee darf nicht befahren werden. Von Lendershagen fließt von links die nicht befahrbare Faule Barthe zu.
Am Abzweig trifft man auf eine Sohlschwelle, die bei Mittel- und Hochwasser befahrbar ist. Bei der Weiterfahrt durch überwiegende Wiesenlandschaft trifft man an der Eisenbahnbrücke Rostock-Stralsund und an der Straßenbrücke B 106 auf Steine und Geröll (Gefälle!). Hier ist gegebenenfalls Umtragen erforderlich (B 106).
Bei Löbnitz mündet von links der Langenhanshäger Bach in die Barthe. Nach 500 Metern sieht man eine aus zwei Wällen bestehende Schwedenschanze, Reste einer Verteidigungsanlage aus dem 30-jährigen Krieg. Nach weiteren drei Kilometern auf der jetzt schon etwas breiteren Barthe erreicht man Frauendorf. Dann kommt links das Barther Stadtholz ins Blickfeld, ein schönes Mischwaldgebiet.
An der Straßenbrücke bei Barth-Tannenheim kann diese Kanutour beendet werden. Parkmöglichkeiten befinden sich in der Nähe.
Das Befahren der Barthe ist generell nur bei ausreichendem Wasserstand möglich, also von März bis Mai oder nach ergiebigen Regenfällen. Wer Lust hat, kann die Tour Richtung Ostseebad Prerow fortsetzen. Hierfür sollte das Boot allerdings wetterfest gemacht werden.
Campingplätze findet man entlang der Strecke leider nicht. Unterkünfte gibt es in Stralsund und Barth.
Walter Rohde (Landeskanuverband MV)