| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Von: | Laage (bei hohem Wasserstand), sonst Tessin (Recknitzbrücke B110) |
| Nach: | Ribnitz-Damgarten oder Born |
| Station(en): | |
| Länge: | 58 bis 83 Kilometer |
| Dauer: | 2 bis 3 Tage |
Die Recknitz entspringt im Raum Güstrow. Sie ist vor allem in ihrem Unterlauf ab Bad Sülze naturbelassen. Ein Befahren der Recknitz ist bei ausreichendem Wasserstand ab Laage möglich. Ab hier ist der Fluss begradigt.
Nach dem Einsetzen der Boote in Laage treffen wir auf weitgehend unberührte Natur. Wälder, Moore und Wiesen wechseln sich ab. Bis Tessin sind es 14 Kilometer. Einige Wehre auf der Strecke können umtragen werden. Allerdings muss gelegentlich mit Verkrautung gerechnet werden.
An der Recknitzbrücke in Tessin finden wir links einen Rastplatz mit Sanitärtrakt und Bootsverleih. Unterhalb von Tessin sind einige Wehre mit Pontons zum Umtragen ausgerüstet. Nach weiteren 16 Kilometern erreicht man mit leichter Strömung Bad Sülze. Mit etwas Glück trifft man in dieser Einsamkeit auch Eisvogel, Adler und Kraniche an.
Von Bad Sülze bis Ribnitz sind ca. 32 Kilometer zurückzulegen. Man braucht für die Strecke sechs bis acht Stunden. In vielen Mäandern durchfließt die Recknitz eine einsame Wald- und Moorlandschaft. Bei einer Rast nahe Marlow kann dort der Vogelpark besichtigt werden.
Unterhalb von Daskow verbreitert sich der Fluss und erreicht Ribnitz-Damgarten (B 105). Zuerst kommt die Bahnbrücke in Sicht, dann die B 105. Nach ca. 300 Metern können Sie an der Gabelung rechts in den Hafen Damgarten einbiegen. Dort ist ein Wasserwanderrastplatz mit Duschen und Möglichkeiten zum Zelten. Der Platz ist für das Ein- und Aussetzen von Booten optimal, da man mit dem Auto bis ans Wasser fahren kann.
Eine Weiterfahrt bis Born, Prerow, Zingst oder Stralsund ist möglich und in geeigneten Booten empfehlenswert.
Walter Rohde (Landeskanuverband MV)