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Auf der Müritz-Elde-Wasserstraße von Plau nach Dömitz

 

Eigenschaft Beschreibung
Von: Plau
Nach: Dömitz
Station(en): Kuppentin, Lübz, Burow, Neuburg, Parchim, Garwitz, Neustadt-Glewe, Grabow, Eldena, Neu Göhren
Länge: 121 Kilometer
Dauer: 5 bis 7 Tage

Tourbeschreibung

Es wird empfohlen, die Tour am Seglerheim in Plau zu beginnen. Hier befinden sich ein Wasserwanderrastplatz, Zelt- und Parkmöglichkeiten (nahe B 103).

Eldeabwärts wird durch die Hubbrücke, ein technisches Denkmal, das Stadtgebiet passiert und nach einem Kilometer die Schleuse Plau erreicht.

Nach sieben Kilometern ist man an der Selbstbedienungsschleuse Barkow. Danach schließt sich das Waldgebiet "Der Fahrenhorst" an. Der Naturzeltplatz Kuppentin lädt zum Rasten oder Bleiben ein.

Nach vier Kilometern sind wir an der Schleuse Bobzin. Mit sieben Metern Hub ist sie die größte Schleuse Mecklenburgs. Nach weiteren fünf Kilometern wird in Lübz geschleust. Kurz danach bietet sich die Marina Lübz zum Rasten und für einen Stadtgang an (links).
Lübz ist nicht nur durch das gleichnamige Pils bekannt, sondern hat auch einen sehenswerten historischen Stadtkern.

In Burow gibt es einen Rastplatz am alten Eldearm (rechts). Nach weiteren neun Kilometern kommt man von hier aus zur Schleuse Neuburg (Selbstbedienung). Kurz danach finden wir hinter einer Straßenbrücke Zeltplatz und Sportbootanleger.

Dann geht es an Slate (Anleger) vorbei nach Parchim. Eine Stadtbesichtigung wird empfohlen. Der Wasserwanderrastplatz liegt rechts am Altarm der Elde. Zelten ist hier möglich und für Kanus gibt es einen Anleger. Zwei weitere Anlegemöglichkeiten befinden sich unterhalb der Selbstbedienungsschleuse. Von der Schleuse Parchim sind es bis zum Anleger Möderitz vier Kilometer, bis zum Zeltplatz in Garwitz, der sich 500 Meter vor der dortigen Schleuse befindet, zehn Kilometer.

Wer das Umtragen nicht scheut, kann an der Straßenbrücke in Damm nach links in die Alte Elde übersetzen (200 m). Unterhalb der Schleuse Garwitz mündet sie wieder in die Müritz-Elde-Wasserstraße. Hier liegt  auch der Wasserwanderrastplatz Garwitz.

Die Weiterfahrt zum Eldedreieck (fünf Kilometer) führt durch Wiesen. Am Eldedreieck kann man sich entweder für die Weiterfahrt durch den Störkanal nach Schwerin (32 Kilometer) oder für einen Trip über Grabow nach Dömitz entscheiden.

Vom Eldedreieck sind es in Richtung Dömitz bis zur Lewitzschleuse (ab 2010: Selbstbedienung) sechs Kilometer, bis Neustadt-Glewe weitere vier Kilometer.

Wir durchqueren das Naturschutzgebiet Lewitz, wo die Elde weitgehend begradigt ist.

Es ist auch möglich, bis zur Lewitzschleuse die Alte Elde zu befahren. Dazu muss am Eldedreieck am rechten Ufer übergesetzt werden (Reste einer alten Schleuse). Bis zur Mündung in die Elde bei Kronskamp sind es dann etwa zwölf Kilometer. Die Tour ist sehr anspruchsvoll, da die Alte Elde mit Hindernissen wie Wehren, Verrohrung, tiefen Brücken und anfangs sehr geringer Wassertiefe aufwartet.

Kurz hinter Kronskamp lädt die Kleinstadt Neustadt-Glewe mit ihren Sehenswürdigkeiten zum Verweilen ein. Der Anleger befindet sich unterhalb der Selbstbedieungsschleuse rechts.

Die Hechtsforthschleuse, ein technisches Denkmal, wird nach weiteren elf Kilometern erreicht. Das Befahren der Alten Elde zwischen Klein Laasch und Hechtsforth wird wegen Verlandung und Niedrigwasser nicht empfohlen.

Nach etwa vier Kilometern sind wir an der Schleuse in Grabow. Auch hier wird ein Stadtgang empfohlen. Den Anleger findet man einen Kilometer unterhalb der Schleuse links. Besser eignet sich zum Rasten und Zelten der Sportbootanleger mit uriger Kneipe in Fresenbrügge. Er befindet sich nur etwa zwei Kilometer unterhalb von Grabow in Fahrtrichtung rechts und ist nicht zu verfehlen (DKV-Kanustation).

Bei der Weiterfahrt auf der Elde kommt man fünf Kilometer hinter Fresenbrügge an die Schleuse Güritz. Empfohlen wird aber auch ein Übersetzen in die Alte Elde bei Fresenbrügge (Brücke), wobei man dann ohne Hindernisse bis unterhalb der Schleuse Güritz etwa sieben Kilometer lang den naturbelassenen Kleinfluss genießen kann.

Ab Schleuse Güritz geht es vorbei an Eulenkrug bis zur Schleuse Eldena. Hier findet man Rast- und Zeltplatz, wenn man rechts in den Sportboothafen einfährt.

Von Eldena bis Schleuse Malliß sind es über Neu Göhren elf Kilometer. Vor der Schleuse Malliß erreicht man rechts über einen Elde-Seitenarm den Campingplatz Malliß. Die nächste Schleuse, Findenwirunshier, und eine Straßenbrücke warten nach weiteren vier Kilometern in Neu Kalliß. Ab hier fährt man durch den Naturpark Elbtalaue. Schon nach 1,5 Kilometern wird erneut geschleust (Selbstbedienung), um nach sechs weiteren Kilometern den am rechten Ufer liegenden Sportbootanleger Dömitz zu erreichen.

Hier kann die Tour beendet oder auf der Elbe in Richtung Boizenburg und Hamburg fortgesetzt werden.

Sehenswertes

  • Plau am See: Hubbrücke, Burgwall und Turm, Stadtkirche (13. Jahrhundert), Wasserturm, zahlreiche Bürgerhäuser des 18./19. Jahrhunderts
  • Lübz : Amtsturm der Eldenburg (1308), gotische Backsteinkirche (1568-1574), Fachwerkhäuser aus dem 18./19. Jahrhundert
  • Parchim : Pfarrkirche St. Georgen, Pfarrkirche St. Marien, Rathaus (14.Jahrhundert.), Stadtbefestigung, Bürgerhäuser aus dem 16. bis 18. Jahrhundert
  • Friedrichsmoor: Jagdschloss (1791), Zufahrt über Breiter Graben, Stör 4,8 km
  • Neustadt-Glewe : Burg, Schloss, Kirche, Fachwerkhäuser
  • Dömitz : Festung (16. Jahrhundert), Fritz-Reuter-Museum, Bürgerhäuser

Camping

  • Plau: Seglerheim Plau
  • Kuppentin: DKV-Kanustation
  • Lübz: Marina Lübz (rechts)
  • Burow: Anleger in Burow (Einfahrt rechts)
  • Neuburg: DKV-Kanustation (links)
  • Parchim: DKV-Kanustation am alten Eldearm
  • Garwitz: Wasserwanderrastplatz
  • Neustadt-Glewe: Sportbootanleger unterhalb der Schleuse (rechts)
  • Schleuse Hechtsforth: Anleger unterhalb der Schleuse (links)
  • Fresenbrügge: "Eldekrug" (DKV-Kanustation) (links)
  • Eldena: Camping am Bootshafen (rechts)
  • Neu Göhren: Campingplatz (links)
  • Neu Kaliß: Wasserwanderrastplatz (links)
  • Dömitz: Wasserwanderzentrum oberhalb der Schleuse in Fließrichtung rechts


Text von

Walter Rohde (Landeskanuverband MV)

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