| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Von: | Warnitz |
| Nach: | Ueckermünde |
| Station(en): | |
| Länge: | 82 Kilometer |
| Dauer: | 3 bis 5 Tage |
Einsatzstelle ist der Oberuckersee bei Warnitz. Über den See paddelt man nördlich zum Uckerkanal. Der idyllische Kanal ist fünf Kilometer lang und führt am Möllensee vorbei in den Unteruckersee.
Die Silhouette von Prenzlau vor Augen paddelt man sieben Kilometer bis zum Abfluss der Ucker aus dem Unteruckersee. Hier muss am Wehr umgetragen werden (B 109).
Im Stadtgebiet von Prenzlau besteht auf etwa zwei Kilometern Länge die Gefahr, an Flachstellen Grund zu berühren. Unterhalb von Prenzlau gestattet der Wasserstand dann ganzjährig freie Fahrt.
Die Ucker, die ab der Einmündung der Quillow Uecker heißt, zeigt sich als langsam fließender, abwechslungsreicher Flachlandfluss. Vor Nieden wird im Bereich einer Eisenbahnbrücke ein Moränenzug mit guter Strömung durchbrochen. Das Niedener Wehr ist rechts zu umtragen. Kurz vor Pasewalk muss an der Mühle ein Wehr umtragen werden. Hier gibt es einen Wasserwanderrastplatz. Die Sohlschwelle, die kurz darauf folgt, kann über eine Bootsgasse rechts befahren werden. Dort befindet sich auch ein historischer Lokschuppen, in dem der Verein Lokschuppen Pomerania e.V. ein Eisenbahn-Erlebniszentrum betreibt. Unter der nachfolgenden Straßenbrücke sollte auf Steine geachtet werden.
Unterhalb von Pasewalk ist ein Sohlsturz zu überwinden, der je nach Wasserstand befahrbar oder zu umtragen ist. Es folgen zwei Wehre, die sich derzeit im Umbau befinden (Bootsgasse). In Torgelow ist vor dem Wehr nach links in den Mühlgraben einzufahren. Das Wehr mit nachfolgendem Sohlabsturz ist links vom Fischpass auf einer Stecke von 400 Metern zu umtragen. Umgeht man das Wehr auf der rechten Seite, muss das Boot über eine steile Treppe eingesetzt werden.
Bis zur Mündung unterhalb von Ueckermünde gibt es dann auf einer Länge von 18 Kilometern keine weiteren Hindernisse. Ab der Ueckermünder Brücke bewegen wir uns auf einer Bundeswasserstraße und kommen nach zwei Kilometern in das Kleine Haff, den Westteil des Stettiner Haffs. Hier kann die Tour beendet werden.
Man kann aber auch nach Westen zur Peene, über den Peenestrom in die Ostsee oder nach Osten in das polnische Große Haff fahren.
An den Kanubootshäusern in Prenzlau, Pasewalk, Torgelow und Ueckermünde kann ebenfalls gezeltet werden.
Andere Übernachtungsmöglichkeiten gibt es an der gesamten Strecke.
Dirk Ulrich (Landeskanuverband MV)
Kontextbezogerner Link: www.kanu-urlaub.com