| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Von: | Wesenberg |
| Nach: | Wesenberg |
| Station(en): | |
| Länge: | 55 Kilometer |
| Dauer: | 2 bis 3 Tage |
Vom Sportbootanleger in Wesenberg geht es zunächst in südlicher Richtung in die Havel. Die Schleuse Wesenberg hat eine Bootsschleppe. Das ist zwar ein arbeitsaufwändiges Unterfangen, spart aber letztlich Zeit. Nachdem wir die Tour dann einige hundert Meter fortgesetzt haben, zweigt rechterhand die Schwanenhavel ab. Hier fährt man in den linken Arm. Die Schwanenhavel gehört zu den "Filetstücken" für Wasserwanderer in Mecklenburg-Vorpommern. Sie ist landschaftlich außerordentlich reizvoll und führt sehr klares und sauberes Wasser.
Nach etwa drei Kilometern mündet sie in den Plätlinsee. Hier gibt es eine Insel namens "Hünenwerder". Sie ist schön anzusehen, darf aber nicht betreten werden, da sie ein Flächen-Naturdenkmal und somit geschützt ist. Am Südende des Sees muss bei Wustrow das Kanu auf einer Strecke von etwa 200 Metern umgetragen werden. Die Stelle ist gekennzeichnet. Bootswagen können beim Kanu-Verleih an der Straße ausgeliehen werden.
Über den Klenzsee und den Gobenowsee gelangt man in nördlicher Richtung zum Drosedower Bach. Hier kommt man in den wunderschön gelegenen Rätzsee, wo es mehrere Campingmöglichkeiten und keinen Motorbootverkehr gibt. Am Südende geht es in die Oberbek und man gelangt zur Fleether Mühle. Das Boot muss hier erneut umgetragen werden (20 m).
Wir paddeln weiter und kommen über den Vilzsee zur Schleuse Diemitz. Dann befinden wir uns in der Müritz-Havel-Wasserstraße. Der Verkehr nimmt hier spürbar zu, da die Strecke die Müritz mit Berlin verbindet. Wir erreichen danach den Labussee. In südlicher Richtung geht es weiter bis zur Schleuse Canow. Über den Canower See und den Kleinen Pälitzsee gelangen wir schließlich an die Schleuse Strasen.
Danach paddeln wir über den Ellbogensee und biegen in Priepert links ab in den Großen Priepertsee. Weiter geht es links in die Havel und durch die Schleuse Wesenberg wieder zurück nach Wesenberg.
Charakteristisch für die Landschaft ist der rasche Wechsel von kleinen Seen und Fließgewässern, so dass die Tour ausgesprochen interessant ist. Campingmöglichkeiten sind entlang der ganzen Strecke zu finden.
Im Streckenverlauf gibt es weitere Zeltmöglichkeiten.
Walter Rohde (Landeskanuverband MV)