| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Von: | Nutteln |
| Nach: | Weitendorf |
| Station(en): | |
| Länge: | ca. 12 Kilometer |
| Dauer: | 1 Tag |
Nutteln eignet sich gut zum Einsetzen für eine Kanutour auf der Warnow. Dazu biegt man mit dem Auto von der B 104 ab (in Höhe eines markanten Betonknotens am Straßenrand) und überquert die Warnowbrücke. Rechts in Fließrichtung der Warnow ist ein holpriger Weg, den man bis zum Ende fahren sollte. Nach dem Wehr, wo Wasserwanderer umtragen müssen, befindet sich nämlich ein sehr verkrauteter Abschnitt.
Ältere Wasserwanderkarten zeigen wenige Meter nach dem Wehr einen großen See, davon sollte man sich nicht irritieren lassen. Der See existierte nur bis in die 50er Jahre und verschwand nach Trockenlegung und Begradigung des Verlaufs der Warnow.
Die Landschaft am Ufer bis Weitendorf ist durch Felder bestimmt. Ab und an paddelt man auch an einigen Bäumen vorbei. Wälder finden sich eher auf dem Grund der Warnow: Lange Algenstränge wachsen hier empor und wiegen sich in der Strömung. Das führt zu vielen verkrauteten Stellen. Bei starkem Niedrigwasser sollte die Warnow daher, schon aus Gründen des Naturschutzes, nicht befahren werden.
Die erste zu unterquerende Brücke ist, je nach Wasserstand, ziemlich flach. Das Besondere hier: Zahlreiche Fliegen umschwirren möglicherweise unter der Brücke die Paddler, nichts für Menschen mit Klaustro- oder Fliegenphobie.
Die nächste Brücke, in einem Kleingartengebiet, ist gerade hoch genug, um das Boot unterdurch zu ziehen, Menschen
müssen leider aussteigen.
Der nächste Ort ist schon Weitendorf. Hier sollte man am Wehr auf der rechten Seite anlegen und das Boot umtragen (B104).
Eine gute Lager- und Einsatzstelle ist auf der flussabwärts liegenden Seite der Brücke. Rechts befindet sich ein Kanu-Rastplatz mit guten Parkplatzmöglichkeiten.
Offizielle Zeltplätze gibt es entlang der Strecke nicht.
M. Schmitz