| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Von: | Weitendorf |
| Nach: | Mildenitz-Zufluss |
| Station(en): | |
| Länge: | ca. 8 Kilometer |
| Dauer: | Halbtagestour |
In Weitendorf ist eine beliebte Einsatzstelle. Sie befindet sich in Fließrichtung auf der rechten Seite der Warnow. Ein kleiner Weg lässt auch Autos an diese Stelle kommen, so dass die Kanus und Kajaks vom Dach des Gefährts geladen werden können. Dazu verlässt man die B 104 und fährt am ehemaligen Weitendorfer Gutshaus vorbei bis zum Kanu-Rastplatz.
Der Warnowabschnitt ab Weitendorf wird am Ufer von Ackerflächen bestimmt. Zum Ende deuten sich aber schon die Urwälder des Warnow-Durchbruchtales an.>
Kurz nach der Einsatzstelle unterquert man eine Eisenbahnbrücke. Die nächste Brücke lässt lange auf sich warten. Sie wurde "Schwalbenbrücke" getauft, da sich auf der flussabwärts liegenden Seite viele Schwalbennester befinden. Die Paddelstrecke ist zum Teil sehr kurvig. Vor dem Mildenitz-Abzweig liegt auf der linken Seite eine beliebte Raststelle.
Bis zum Mildenitz-Zufluss sind es jetzt nur noch 1,2 Kilometer. Vorher muss man unter einer, je nach Wasserstand, niedrigen Brücke hindurch. Hier sammeln sich tausende Fliegen, die den Paddlern um die Köpfe schwirren. Rechts am Abzweig zur Mildenitz befindet sich ein weiterer Rastplatz.
Wer lieber auf einem "richtigen" Campingplatz übernachtet, paddelt die Mildenitz noch ca. 1,5 Kilometer gegen die Fließrichtung bis Sternberger Burg hoch, was schon mit einiger Mühe verbunden ist. So kommt man zum "Kanu-Camp". Dort befinden sich sanitäre Anlagen, ein Lagerfeuerplatz, Bungalows und eine Küche. Man kann für den nächsten Morgen Brötchen bestellen und eine Flasche Bier lässt sich ebenfalls besorgen. Hier können die aktuellen Wasserstände von Warnow und Mildenitz erfragt werden.
M. Schmitz