Sprache, Accesskey 1, Direkt zum Inhalt, Accesskey 2, Direkt zur Hauptnavigation, Accesskey 3

Weitere Landesportale:

Dienstleistungsportal | Regierungsportal


Wählen Sie Ihre Sprache:

Deutsch | English | Polski

Rundkurs um die Insel Rügen

 

Eigenschaft Beschreibung
Von: Stralsund
Nach: Stralsund
Station(en):
Länge: etwa 200 Kilometer
Dauer: beliebig

Tourbeschreibung

Ob eine komplette Rügen-Umrundung möglich ist, bestimmen Windstärke und Windrichtung! Ob und in welche Richtung die Tour absolviert wird, sollte immer erst direkt vor Ort entschieden werden.

Als Start- und Zielort wird Stralsund empfohlen. Ein möglicher Einsatzort ist das Bootshaus des Stralsunder Kanu-Clubs (Fr.-Naumann-Str. 5). Die Erlaubnis zum Zelten oder ein festes Quartier erhält man auf Anfrage. Je nach Wetterlage kann die Tour auch gleich von Rügen aus begonnen werden. Einsetzen ist z.B. in Dranske, Breege, Sassnitz oder Thiessow gut möglich.

Wenn wir in Stralsund starten und uns nach Norden wenden, geht es durch den Strelasund und die Prohner Wiek dem Südzipfel der Insel Hiddensee, dem unter Naturschutz stehenden Gellen, entgegen. Entsprechend Windrichtung und -stärke entscheidet man sich für einen Kurs an der Außenküste von Hiddensee entlang oder wählt einen Kurs über den geschützter liegenden Schaproder Bodden. Dabei bleiben die Orte Neuendorf/Plogshagen, Vitte und Kloster auf der Insel Hiddensee links unseres Kurses. Die Orte Suhrendorf und Schaprode auf Rügen ziehen rechts an uns vorbei (Zeltplätze).

Bei ungünstigen Windverhältnissen auf der Ostsee ist etwa auf Höhe der Fährinsel ein etwas aufwendiger Ausweichkurs Richtung Westen durch den Rassower Strom, den Breeger Bodden und den Großen und Kleinen Jasmunder Bodden möglich. Hier kann das Boot in die Ostsee umgesetzt werden. Der Transport von Lietzow nach Prora ist allerdings beschwerlich.

Kommen wir vom Enddorn, dem Nordzipfel Hiddensees, wird nach etwa acht Kilometern Überfahrt Dranske erreicht. Die Halbinsel Bug, die am Weg liegt, sollte wegen eines Naturschutzgebietes derzeit nicht angesteuert werden.

Östlich von Dranske befinden sich Steilufer. Es geht vorbei am Bakenberg und nach etwa acht Kilometern kann am Zeltplatz Schwarbe/Nonnewitz Station gemacht werden. Nach weiteren zehn Kilometern an der Steilküste entlang werden Gellort und Kap Arkona passiert (Felsen im Brandungsbereich!). Der etwa zwei Kilometer südlich von Arkona liegende Ort Vitt ist wegen seiner vielen Reetdachhäuser einen Besuch wert.

Wir befinden uns jetzt auf der Tromper Wiek. Vorbei an den Stränden der Schaabe kommen wir nach etwa zehn Kilometern zum Zeltplatz bzw. zur Marina Glowe.

Ab Glowe wird das Ufer wieder steiler und felsiger. Bis Lohme sind es etwa zehn Kilometer. Während wir an der Steilküste des Nationalparks Jasmund entlang paddeln, recken sich neben uns der Königsstuhl und die Stubbenkammer in die Höhe. Die Ufer unterhalb der Kreidefelsen sollten nicht angefahren werden. Nach zehn Kilometern steuern wir die Hafenstadt Sassnitz an.

Von Sassnitz aus geht es etwa 15 Kilometer nach Süden: Die Route führt an den Hafenanlagen von Sassnitz und Mukran und an den Stränden der Schmalen Heide vorbei über die Tromper Wiek zum Ostseebad Binz (Seebrücke). Während der nächsten 15 Kilometer passieren wir die Steilufer am Granitzer Ort und Quitzlaser Ort und die Strände der Ostseebäder Sellin, Baabe und Göhren (Seebrücken, Zeltplätze). Dann kommen wir zum östlichsten Punkt der Insel Rügen, dem Nordperd.

Bis zum Thiessower Haken sind von hier aus an den Stränden von Lobbe und Thiessow (Zeltplätze) entlang noch etwa zehn Kilometer zu paddeln. Rechts um den Thiessower Haken und um den Ort Klein Zicker herum findet man im Zickersee ein geschütztes Plätzchen.

Die Fortsetzung der Fahrt über den Greifswalder Bodden in Richtung Westen führt am Zickerschen Höft vorbei, wo eine Stichfahrt in die Hagensche Wiek und nach Middelhagen (fünf Kilometer) möglich ist. Bei der Weiterfahrt kann man sich an der nächsten Halbinsel, dem Reddevitzer Höft, für einen Abstecher über die Having nach Seedorf/Moritzdorf (fünf Kilometer) entscheiden oder die Fahrt nach Lauterbach (Marina) fortsetzen. Dabei bleibt die Insel Vilm (Naturschutzgebiet, Betretungsverbot) links unserer Route. Für den Greifswalder Bodden gilt: Vorsicht bei Wind ab 3 Beaufort aus Richtung West bis Südost!

Von Lauterbach geht es in Ufernähe Richtung Südwest auf die Halbinsel Zudar zu (15 Kilometer), die am Palmer Ort, Rügens südlichstem Punkt, umrundet wird. In Zicker auf der Halbinsel Zudar befindet sich ein Zeltplatz. Auch ein Besuch des Naturschutzgebietes Schoritzer Wiek ist möglich.

Ab Palmer Ort geht es mit Kurs West an Rügens Küste entlang in den Strelasund. Nach etwa acht Kilometern werden die Fähre Stahlbrode-Glewitz und etwas weiter an der linken Uferseite der Zeltplatz Stahlbrode passiert. Nach sechs Kilometern liegt die Marina Neuhof mit Seekajakstation am Ufer. Dann steuert man auf die Halbinsel Drigge zu, die rechts des Kurses zurückbleibt. Die letzten fünf Kilometer bis zum Rügendamm bzw. bis zur Ziegelgrabenbrücke und damit zum Ausgangsort der Tour beenden diesen interessanten Rundkurs.

Sehenswertes

  • Prora: ''Koloss von Rügen'' (unvollendetes nationalsozialistisches Erholungsheim)
  • Stralsund : historische Innenstadt, Meeresmuseum, Nautineum
  • Kloster/Hiddensee: Gerhart-Hauptmann-Gedenkstätte, Inselkirche, Leuchtturm
  • Rügen: Kap Arkona, Kreidefelsen

Camping

  • Stralsund: Stralsunder Kanu-Club
  • Suhrendorf: Ostseecamp
  • Schaprode: Campingplatz "Am Schaproder Bodden"
  • Dranske: Caravancamping
  • Dranske-Nonnewitz: Regenbogen-Ressort
  • Bakenberg
  • Wittower Campingpark
  • Binz: Jugendherberge
  • Baabe: Campingplatz
  • Göhren: Ostseecamping
  • Thiessow: Camping-Oase am Zickersee
  • Pritzwald: Campingplatz auf der Halbinsel Zudar


Text von

Walter Rohde (Landeskanuverband MV)

zurück

Zusatzinformationen


Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut