| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Von: | Schwerin oder Straßenbrücke über den Wallensteingraben zwischen Bad Kleinen und Hohen Viecheln |
| Nach: | Wismar |
| Station(en): | - |
| Länge: | 18 Kilometer |
| Dauer: | 1 Tag |
Nach Kanutouren auf den Schweriner Seen bietet sich nur bei hohem Wasserstand eine Fahrt vom Schweriner Außensee über den Wallensteingraben nach Wismar an. Die Tour ist sehr anspruchsvoll. Es sollten wegen des niedrigen Wasserstandes und der vielen Hindernisse bevorzugt Einer-Kunststoffboote verwendet werden.
Eine unmittelbare Einfahrt vom Außensee in den Wallensteingraben ist seit einigen Jahren leider nicht mehr möglich,
weil unter der Eisenbahnbrücke ein Wehr gebaut wurde, das nicht zu überwinden ist.
Als Einsatzstelle eignet sich am besten eine Straßenbrücke über den Fluss, die sich zwischen Bad Kleinen und Hohen
Viecheln befindet.
Nach einem Kilometer Fahrt durch urwüchsige Auenlandschaft wird der Lostener See erreicht und überquert. Am Seeende ist ein Wehr zu umtragen. Vorbei an Moidentin (Wehr) und Petersdorf (Wehr) ist man nach fünf Kilometern in Dorf Mecklenburg. Neu gestaltete Kaskaden können bei ausreichendem Wasserstand befahren werden. Hier bietet sich auch eine Rast und die Besichtigung des Agrarhistorischen Museums an.
Nach weiteren Wehren hinter Dorf Mecklenburg und Metelsdorf werden die A 20 und die B 106 unterquert. Das folgende Teichgebiet ist als Naturschutzgebiet gesperrt. Ein Umtragen oder Umsetzen ist nur schwerlich möglich. Vom Teichgebiet bis zum Wismarer Mühlenteich (Aussetzen an der Hochbrücke) sind es etwa 3 km mit einem Wehr. Es wird empfohlen, die Tour an der Brücke B 106 zu beenden.
Mehrere Schweriner Wassersportvereine bieten Zelt- oder andere Übernachtungsmöglichkeiten. In Flessenow gibt es eine Jugendherberge.
Walter Rohde (Landeskanuverband MV)