Vom idyllischen Naturhafen bis zur modern ausgerüsteten Marina: Mecklenburg-Vorpommern bietet Wassersportlern viele Möglichkeiten zum Anlegen. Die Zahl der Liegeplätze ist von etwa 6.800 im Jahr 1995 auf derzeit rund 12.000 gestiegen.
Weitere Hafenstandorte sollen geschaffen werden, denn entlang der rauen Außenküste ist das Netz stellenweise noch grobmaschig. Auch zwischen Wismar und Travemünde, Hiddensee und Glowe/Lohme sowie an der Usedomer Außenküste soll die Struktur so verbessert werden, dass die Entfernung zwischen zwei benachbarten Häfen eine Tageswegstrecke von 15 bis maximal 25 Seemeilen nicht überschreitet.
Jenseits der Küste sind im Binnenland in den vergangenen Jahren zahlreiche Häfen, Marinas oder Wasserwanderrastplätze neu entstanden oder saniert worden. Hier finden Wassersportler heute moderne sanitäre Anlagen vor und haben die Möglichkeit, Treibstoff und Wasser zu bunkern bzw. Abfall und Abwasser umweltgerecht zu entsorgen. Wer sicher gehen möchte, sollte sich im Vorfeld der Fahrt über den Zielhafen informieren.
Orientierung für Wassersportler bietet die "Gelbe Welle". Sie wird im Rahmen der Qualitätsoffensive "Maritimes Qualitätsmanagement" vergeben und ist auch in der Region Berlin-Brandenburg anzutreffen. Daneben gibt es die Blaue-Sterne-Klassifizierung. Sie hilft, das Niveau einer Anlage einzuordnen.