Damit der Urlaub auf dem Hausboot nicht ins Wasser fällt, müssen Sie die geltenden Schifffahrtsregeln und Sicherheitsbestimmungen kennen und einhalten.
Es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h, in Ufernähe von 9 km/h. Wichtig ist, dass Sie Abstand zu Schilfgürteln und Ufern halten, um Tiere und Pflanzen nicht zu gefährden. Das Fahrwasser ist stromabwärts links (backbord) mit grünen Tonnen und rechts (steuerbord) mit roten Tonnen markiert. Stromaufwärts ist es umgekehrt. Die Strömungsrichtungen verzeichnet die Gewässerkarte, die immer an Bord gehört. Informieren Sie sich vor dem Ablegen über Brückendurchfahrtshöhen, Wassertiefen, Schleusenzeiten und Entsorgungsstationen. Liegeplätze gibt es in Marinas und Sportboothäfen sowie auf Campingplätzen. Bei Ankunft ist es wichtig, sich sofort anzumelden und die Liegegebühr zu entrichten.
Im Interesse der Sicherheit sollte der Bootsführer auf Alkohol verzichten (Promillegrenze 0,5).
Kinder und Nichtschwimmer müssen an Bord immer eine Schwimmweste tragen. Den sicheren Umgang mit Westen und Rettungsring sollten alle Passagiere vor Antritt der Fahrt üben.
Eine große Rolle spielt auf dem Wasser die gegenseitige Rücksichtnahme: Halten Sie Abstand zu anderen Booten und passen Sie die Geschwindigkeit den Verkehrs- und Wetterbedingungen an. Bei akuter Gefahr sind die Nummern 110 oder 112 zu wählen bzw. die Wasserschutzpolizei in Waren/Müritz, Telefon 03991-74730 zu verständigen. Auch die Telefonnummer des Bootsvermieters gehört für den Problemfall ins Reisegepäck.