Nationalparke sind Landschaften, in denen die Natur sich nach ihren eigenen Gesetzen entwickeln kann. So entstehen überlebenswichtige Rückzugsräume für wildlebende Pflanzen und Tiere. Nationalparke sind unverzichtbar für den Erhalt der biologischen Vielfalt und des Artenreichtums unserer Erde. Zugleich bilden sie für Umweltforschung und -bildung einen einmaligen Erfahrungshintergrund. Der unschätzbare Wert von Nationalparken für Tourismus und Erholung ist auch ein entscheidendes Plus für die Entwicklung der jeweiligen Region.
Nationalparke dürfen nicht oder nur unter strengen Auflagen wirtschaftlich genutzt werden. Wer die einzigartige Naturschönheit genießen möchte, ist aber herzlich willkommen. Informationszentren geben Naturfreunden Auskunft über die Besonderheiten der sensiblen Lebensräume und sind Stätten der Umweltbildung für Jung und Alt.
In Mecklenburg-Vorpommern haben drei Schutzgebiete den besonderen Status eines Nationalparks: Der größte unter ihnen ist mit einer Fläche von 80.500 Hektar die „Vorpommersche Boddenlandschaft“, der sich zwischen der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und der Westküste der Insel Rügen erstreckt. Der Müritz-Nationalpark umfasst 32.200 Hektar Wald- und Seengebiet. Der mit 3.000 Hektar kleinste deutsche Nationalpark ist der Nationalpark Jasmund auf der Insel Rügen. Zu dem Gebiet gehört unter anderem der Königsstuhl, einer der berühmten rügenschen Kreidefelsen.
Klicken Sie auf die Karte einen Nationalpark an, um mehr über ihn zu erfahren:
![]() |
Und hier noch einmal alle Nationalparks in alphabetischer Reihenfolge: