
Über 15 Prozent der Landesfläche Mecklenburg-Vorpommerns werden von Großschutzgebieten bedeckt. Sie dienen vorrangig dem Schutz von Natur und Umwelt. Als Großschutzgebiete bzw. Nationale Naturlandschaften werden Nationalparke, Biosphärenreservate und Naturparke verstanden.
Mit den verschiedenen Schutzkategorien werden jeweils ganz besondere Ziele verfolgt: In Nationalparken wird die Natur weitgehend sich selbst überlassen. Die allein von Wind und Wasser geformten, bizarren Kreidekliffs auf Rügen sind hierfür ein berühmtes Beispiel. Biosphärenreservate und Naturparke sind hingegen historisch gewachsene Kulturlandschaften, deren heutiges Erscheinungsbild ein Ergebnis der jahrhundertelangen Nutzung durch den Menschen ist.
Eines haben all diese Schutzgebiete gemeinsam: Wegen ihrer landschaftlichen Schönheit und ihres Naturreichtums bieten sie Einheimischen und Touristen ideale Voraussetzungen für Erholung und Entspannung. Ein umfangreiches Netz von Wander- und Radwegen warten in den Großschutzgebieten darauf, von Aktivurlaubern entdeckt zu werden. Herrliche Rundblicke, Ruhe und eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt werden Sie reichlich belohnen.
Der Umweltbildung von Alt und Jung widmen sich die Besucherzentren der Großschutzgebiete. Ihr Angebot ist ebenso informativ wie spannend. Hier lässt sich unsere natürliche Umgebung aus neuen Blickwinkeln betrachten und es werden Wege zu einem schonenden Umgang des Menschen mit der Natur gewiesen. Auf Naturliebhaber warten außerdem eine große Anzahl von Beobachtungsständen und viele Informationstafeln.