
1.700 Kilometer Strand und Steilküsten. 2.028 Seen, die für kurze Wege zum Wasser sorgen. Ein Land, in dem Biber und
Seeadler zu Hause sind, Storch und Kranich ihre Nester haben: In Mecklenburg-Vorpommern erleben Sie Natur in ihrer
ganzen Vielfalt –
sanfte Hügel und schroffe Klippen, sandige Dünen und saftige Wiesen, urwüchsige Wälder und gut bestellte Felder.
Diesen Schatz gilt es zu bewahren. Aus diesem Grund hat unser Land zahlreiche Schutzgebiete ausgewiesen: Zu drei Biosphärenreservaten und sieben Naturparken gesellen sich knapp 300 Naturschutzgebiete und über 140 großflächige Landschaftsschutzgebiete. Und nicht zuletzt befinden sich drei der zwölf deutschen Nationalparke in Mecklenburg-Vorpommern, das als Vogelbrut- und Rastgebiet überregionale Bedeutung hat.
Die intakte Natur lockt nicht nur Zugvögel, sondern zieht auch Touristen in ihren Bann: In den letzten Jahren haben immer mehr Urlauber und Kurgäste das wasserreichste der deutschen Bundesländer für sich entdeckt. Dabei meistert Mecklenburg-Vorpommern die Herausforderung, Tourismus und Naturschutz zu vereinbaren. So sind auch die Schutzgebiete teilweise für Naherholung und Tourismus erschlossen. Überlegte und ideenreiche Öffentlichkeitsarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung.
Der ökologische Landbau, die Nutzung nachwachsender Rohstoffe und der Einsatz erneuerbarer Energien sind wichtige Maßnahmen, den Naturreichtum des Landes für kommende Generationen zu sichern. Die Stiftung Umwelt- und Naturschutz Mecklenburg-Vorpommern unterstützt die Naturschutzprogramme, erwirbt für den Naturschutz bedeutsame Flächen und kümmert sich um deren Pflege, Erhaltung und Entwicklung. Zudem entwickelt sie eigene Projekte zum Gewässer- und Landschaftsschutz.