Vom Ostseestrand bis zur Elbtalaue reicht die Region Westmecklenburg. Entsprechend vielfältig präsentiert sich Ihnen diese Region. Wenn Sie herrschaftliches Ambiente genießen möchten, schauen Sie sich die Schlösser in Schwerin und Ludwigslust an. Fühlen Sie sich in der Natur wohler, sollten Sie mit dem Rad durch die Lewitz fahren oder sich des Abends in den Langenhägener Seewiesen bei Goldberg zur Kranichbeobachtung einfinden. Musikliebhaber merken sich am besten die Sommerzeit mit ihren vielen klassischen Konzerten vor oder die jährlichen Schlossfestspiele in Schwerin. Sie finden in traumhafter Umgebung statt: Die Kulisse bildet der Schweriner See.
Im Schweriner Schloss, wo auch das Landesparlament tagt, spukt es. Der Legende nach geht dort das "Petermännchen" aus und ein, die berühmteste Sagenfigur unseres Landes.
Dass hier so viele Ortsnamen mit "ow" enden, liegt an den frühen Besiedlern unseres Landes, den Slawen. Wie sie lebten, zeigt die bekannteste und größte Ausgrabungsstätte Mecklenburg-Vorpommerns, das teilweise wieder errichtete Slawendorf in Groß Raden bei Sternberg.
Nur äußerlich besteht das barocke Schloss in Ludwigslust aus Stein, denn große Teile der Innenausstattung – Säulen, Statuen, Büsten – sind aus vergoldeter Papiermaché hergestellt. Der Schriftsteller Stefan Schütze (1771-1869) sagte über die Stadt, deren Name an Herzog Christian Ludwig II. erinnert: "Sie haben nichts gesehen, wenn Sie Ludwigslust nicht sahen."
Im Biosphärenreservat Schaalsee bei Zarrentin gibt es ihn noch: den Eisvogel. Er lebt dort in Nachbarschaft mit anderen vom Aussterben bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Der Schaalsee ist mit 72 Metern der tiefste See Norddeutschlands.
Im
Zukunftszentrum Mensch-Natur-Technik-Wissenschaft in Nieklitz bei Zarrentin begegnet man auf einem über 185.000
Quadratmeter großen Freigelände überlebensgroßen dreidimensionalen Modellen aus Natur und Technik. So erlebt man
hautnah die Vielfalt der Ökosysteme in unserer Region.