Ob es sich bei den Hünengräbern in der Nähe von Grevesmühlen wirklich um Gräber handelt, ist nicht sicher. In der Jungsteinzeit vor 5.000 Jahren stellten Menschen große "Hinkelsteine" in Gruppen auf, ein noch größerer Stein wurde das Dach der gewaltigen Konstruktion.

Viele solcher Hünengräber begegnen Ihnen auf Wanderungen durch die abwechslungsreiche Umgebung von Grevesmühlen.
Einen Teufelsbackofen möchten Sie sehen? So heißt ein besonders eindrucksvolles Hünengrab etwa fünf Kilometer in
Richtung Wismar.
Auch Grevesmühlen selbst sollten Sie sich ansehen. Sie finden sowohl alten Backstein aus dem 13. Jahrhundert –
die imposante Kirche St. Nikolai – als auch Backstein aus dem 19. Jahrhundert – die renovierte
Malzfabrik. Daran werden Sie erkennen, dass Industriegebäude auch schön sein können.
Grevesmühlen gehört zu den ältesten Städten Mecklenburgs. Vermutlich von Slawen gegründet, wurde "Gnevesmulne" 1226 erstmals urkundlich erwähnt. Das mittelalterliche Grevesmühlen gelangte bald zu Wohlstand. Innerhalb der Stadtbefestigung befanden sich eine Burg und ein Zisterzienserkloster...
Stadtinformation Grevesmühlen
Am Kirchplatz 5
23936 Grevesmühlen
Tel: 03881-723222
Internet: www.grevesmuehlen.de