Ohne einen Magnetzünder hätte sich bis in die 60er Jahre kein Auto in Bewegung gesetzt. Sein Erfinder Siegfried Marcus wurde in Malchin geboren und begann hier eine Mechanikerlehre.

Rund um Malchin in der Mecklenburgischen Schweiz finden Sie zwar keine "Dreitausender", dennoch können Sie hier sehr gut wandern. Von einigen Höhen schauen Sie weit ins Land und beobachten zum Beispiel, wie sich auf abgeernteten Feldern zahlreiche Wildgänse sammeln. Auf einer Wanderung in südwestlicher Richtung sollten Sie das Schloss Basedow besuchen. In Malchin selbst schauen Sie sich die Stadtkirche an: Sowohl Architektur als auch Ausstattung lohnen den Besuch.
Hervorgegangen aus einem slawischen Dorf, wurde dem Ort Malchin im Jahr 1236 von Nikolaus von Werle das Stadtrecht
verliehen. Durch die wirtschaftlich gute Lage an der See-Enge zwischen dem Malchiner und dem Kummerower See sowie am
Kreuzungspunkt verschiedener Handelswege war die Stadt für lange Zeit wirtschaftlich und strategisch bedeutsam. Von
1621 bis 1918 traten in Malchin, das sich mit Sternberg abwechselte, die mecklenburgischen Landstände zusammen.
Während des Zweiten Weltkrieges wurden zwei Drittel der Innenstadt völlig zerstört.
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