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Röbel

Geschichtliches

Den Ursprung Röbels an der Müritz bildete eine slawische Burg aus dem 10. Jahrhundert. 1236 verlieh Heinrich Borwin II., ein Urenkel des Obotritenfürsten Niklot, Röbel das Stadtrecht. Neben der Altstadt gründete Nicolaus von Werle 1261 eine Neustadt. Die Trennung der beiden Ortsteile wurde bis weit in das 18. Jahrhundert strikt aufrechterhalten. Altröbel gehörte zum Bistum Schwerin. Zu Füßen der um 1250 errichteten Marienkirche siedelten vor allem Bauern und Fischer. Neuröbel, wo vorwiegend Handwerker und Händler lebten, wurde dem Bistum Havelberg zugeschlagen. Auch im wohlhabenden Neuröbel entstand eine Kirche - die Nikolaikirche. Ihre Weihe erfolgte 1275. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde der Stadthafen gebaut. Durch ihn erlangte Röbel Bedeutung als Warenumschlagplatz. Heute dient er dem Passagierverkehr. Von 1952 bis 1994 war Röbel Kreisstadt. Seit den 1960er Jahren ist der Tourismus zunehmend wichtig für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Mit seinen Fachwerkhäusern und der reizvollen Lage an der Müritz lohnt Röbel immer einen Besuch.

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Touristeninformation Röbel
Straße der Deutschen Einheit 7
17207 Röbel

Tel: 039931-80114 und 80113
Fax: 039931-80112
E-Mail: stadtinfo.roebel@t-online.de
Internet: www.stadt-roebel.de

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