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Technische Berufe

Technische Berufe
Foto: zb-regio

Technik begleitet uns anscheinend selbstverständlich von morgens bis abends: Sie steckt in der Kaffeemaschine und bewegt die Straßenbahn. Computer oder Satellitenfernsehen wären ohne sie undenkbar. So vielseitig, wie die Einsatzbereiche technischer Geräte sind, ist auch das Spektrum technischer Berufe. Luft- und Raumfahrttechnik, Verkehrs- oder Elektrotechnik, Bauingenieurwesen, Verfahrens- oder Nachrichtentechnik sind nur einige der möglichen Tätigkeitsfelder. Was sie eint, ist das gemeinsame Ziel, naturwissenschaftliche Gesetze und Erkenntnisse für den Menschen praktisch nutzbar zu machen.

Während vor einigen Jahrzehnten ein Telefon noch fast ein Luxusartikel war, werden heute in Sekundenbruchteilen riesige Datenmengen durch moderne Glasfaserkabel übertragen. Satellitengestützte Navigationsgeräte erobern den Straßenverkehr und neue Werkstoffe machen bislang Unmögliches möglich. Innovationskraft und -tempo verändern nicht nur unser Leben, sondern auch die Berufswelt. So sind in Zukunftsbranchen wie der Informations- und Kommunikationstechnologie in den letzten Jahren zahlreiche neue Berufe entstanden, darunter z.B. Systeminformatiker bzw. -informatikerin.

Ebenfalls viel Entwicklungspotenzial haben Industriebereiche, die traditionell in Mecklenburg-Vorpommern ansässig sind, wie der Schiff- und Maschinenbau. Für sie ist ein hoher Spezialisierungsgrad charakteristisch. Um Spitzenleistungen in der Technik erzielen zu können, braucht es gründliche Fachkenntnisse und findige Köpfe.

Technisches Wissen und Geschick werden auf verschiedenen Ebenen benötigt. Wer sich für Grundlagenforschung und die Entwicklung von Schlüsseltechnologien interessiert, sollte das Studium einer Natur- oder Ingenieurwissenschaft an einer der Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns in Betracht ziehen. Technologien brauchen aber auch jemanden, der sie baut, bedient und instand hält. Hier gibt es eine breite Palette an schulischen und betrieblichen Ausbildungen. Nähere Auskünfte hierzu erteilen die Industrie- und Handelskammern des Landes oder die Berufsinformationszentren der Agentur für Arbeit.

Mädchen und junge Frauen entscheiden sich noch zu selten für einen Beruf in Naturwissenschaft und Technik. Sie erhalten vom Kompetenzzentrum Frauen für Naturwissenschaft und Technik der Hochschulen Mecklenburg-Vorpommerns Informationen, Tipps und Unterstützung.


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