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Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut


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Arbeits- und Lehrstellenmarkt


In Mecklenburg-Vorpommern gibt der Dienstleistungssektor drei von vier erwerbstätigen Menschen Arbeit. Öffentliche und private Dienstleistungen bilden die Erwerbsgrundlage für rund 395.000 Menschen. Rund 133.000 Menschen – also etwa ein Fünftel aller Erwerbstätigen – arbeiten in Handel, Gastgewerbe oder Verkehr. Das Produzierende Gewerbe beschäftigt jeden fünften Erwerbstätigen, etwas mehr als die Hälfte davon im Verarbeitenden Gewerbe. In der Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei arbeiten etwa vier Prozent aller Erwerbstätigen. Im Aufwind befinden sich technologieorientierte Branchen. Sie bieten Jugendlichen spannende Möglichkeiten, einen Beruf mit Zukunft zu ergreifen.

Für Jugendliche ist eine gute und anerkannte Berufsausbildung die beste Grundlage für einen gelungenen Start in das Erwerbsleben. Das duale Ausbildungssystem in Deutschland schafft hierfür günstige Voraussetzungen. Dazu gehört, dass die Berufsausbildung im theoretischen Teil an einer Berufsschule und im praktischen Teil im Ausbildungsbetrieb absolviert wird. Daneben gibt es die Möglichkeit einer berufsqualifizierenden Ausbildung an einer Fachschule, Berufsfachschule oder einem Berufskolleg. Wer nach dem Haupt- oder Realschulabschluss besonderer Förderung bedarf, kann zunächst ein so genanntes "Berufsvorbereitungsjahr" durchlaufen.

In Mecklenburg-Vorpommern wurden 2011 mehr als 24.000 Jugendliche in einem Beruf ausgebildet. An eine Berufsausbildung können sich zahlreiche weiterführende Qualifikationen anschließen. Das Spektrum reicht von der Meister- oder Technikerausbildung bis zu vertiefenden Zusatzausbildungen und Kursen.

Wissen ist ein Kapital, das in Zukunft eine immer wichtigere Rolle spielen wird – nicht nur während Berufsausbildung oder Studium. Lebenslanges Lernen ist erforderlich, um angesichts rasanter Entwicklungen zum Beispiel im zukunftsträchtigen Technologiebereich am Ball zu bleiben und auch morgen noch den Anforderungen des Arbeitsmarktes zu entsprechen. Die zahlreichen Weiterbildungsangebote von Bildungsträgern in unserem Land ermöglichen es Erwerbstätigen außerdem, sich in der Berufspraxis erworbene Qualifikationen zertifizieren zu lassen.

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