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Ökologisch bauen


Ökologisch bauen
Solarzellen auf einem sanierten
Plattenbau in Schwerin,
Foto: Jörn Lehmann

Ökologisches Bauen bedeutet umweltfreundlich zu bauen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Neubau oder die Sanierung eines Altbaus handelt.

Zu den Grundprinzipien des ökologischen Bauens gehören der sensible Umgang mit dem Bauumfeld sowie der sparsame Verbrauch der Ressourcen Energie, Wasser und Boden. Zudem sollten vorzugsweise Bau- und Dämmstoffe verwendet werden, die biologisch abbaubar sind und ohne großen Energie- und Transportaufwand hergestellt werden können. Solche Bau- und Dämmstoffe sind beispielsweise Lehm, Holz, Stroh oder Natursteine aus der Region.

Wer ökologisch baut, tut auch etwas für die Gesundheit. Denn natürliche Baustoffe und Materialien - darunter auch lösungsmittelfreie Farben, Klebstoffe und Lacke auf Pflanzenbasis - sorgen für ein angenehmes Raumklima und setzen keine versteckten Wohngifte frei.

Fast neun Zehntel des Energiebedarfs in deutschen Privathaushalten entstehen durch das Heizen und die Warmwasserbereitung. Das Beheizen eines Altbaus benötigt dabei etwa dreimal soviel Energie wie in einem neuen Haus. Investitionen in die Energieeffizienz machen sich deshalb bei Neubau und Modernisierung auf lange Sicht reichlich bezahlt. Förderungen schaffen einen finanziellen Anreiz für Bauträger und helfen, anfängliche Mehrkosten abzufangen.

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