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Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut


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Wohnen zur Miete


Gute, bezahlbare Wohnungen und ein angenehmes Wohnumfeld sind wichtige Voraussetzungen für eine hohe Wohn- und Lebensqualität der Menschen in unserem Land.

Die Wohnbedingungen in Mecklenburg-Vorpommern haben sich in den letzten 20 Jahren entscheidend verbessert: Seit 1991 flossen rund 2,85 Milliarden Euro Wohnraumförderungsmittel in die Modernisierung und den Neubau von Wohnungen. Die Städtebauförderung leistet seit Jahren einen wichtigen Beitrag, die historischen Innenstädte wieder zu beleben. Durch sanierte Wohnungen und Investitionen in das Wohnumfeld gewinnen auch die Plattenbaugebiete zunehmend an Attraktivität. Gelungene Stadtumbau-Projekte wie das Greifswalder Ostseeviertel oder die Weststadt Parchim setzen hier beispielhaft Akzente. Mit der Förderung von Angeboten für Familien, Senioren und passgerechten Wohnungszuschnitten für die steigende Zahl der Single-Haushalte reagiert das Land auf sich verändernde demografische Faktoren.

Die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern bewohnen eine Fläche von insgesamt 66.069.200 Quadratmetern. Dabei sind ungefähr zwei Drittel der etwa 901.000 Wohnungen im Land Mietwohnungen. Eine Mietwohnung in Mecklenburg-Vorpommern ist heute im Schnitt 73,3 Quadratmeter groß und kostet 349 Euro. Die durchschnittliche Wohnfläche je Mieter beträgt 40,4 Quadratmeter und liegt gut vier Quadratmeter unter dem Bundesdurchschnitt.

Wer eine Wohnung anmieten möchte, kann sich mit Hilfe von Mietspiegeln, die nützliche Informationen über die ortsüblichen Vergleichsmieten liefern, über die gängigen Preise informieren. Mietspiegel gibt es für die kreisfreien und größeren Städte des Landes.

Nicht allen fällt es leicht, die marktüblichen Preise für eine Mietwohnung zu bezahlen. Hier hilft in vielen Fällen der Staat: Er greift einkommensschwachen Haushalten mit dem Wohngeld finanziell unter die Arme.

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